Was man vor Autoreisen zu beachten hat

Der Artikel erläutert was es vor Antritt einer Autoreise zu beachten giltBevor der Urlaub mit dem Auto beginnt, ist dieses selbst durchzuchecken. Daneben müssen für die Mitreisenden die entsprechenden Vorbereitungen getroffen werden, zu denen der Versicherungsschutz, eine Reiseapotheke, alle Papiere, Kreditkarten, Geld, Schlüssel und zu all dem die sichere Aufbewahrung gehören. Wenn Kinder mitfahren, muss für ausreichend Beschäftigung gesorgt werden, vor allem müssen sie sich im Auto wohlfühlen.

Der Kfz-Check

Ein Besuch in der Werkstatt kann durchaus nützlich sein, wenn die Reise etwas weiter weg geht. Hier werden der Ölstand, die Bremsflüssigkeit, die Elektrik, die Stoßdämpfer und natürlich die Reifen überprüft. Bei einem Wohnwagen müssen nach längerer Standzeit die gesamte Bremsanlage, das Fahrwerk und die Beleuchtung kontrolliert werden. Wohnwagen sind außerdem mit Wasser und sonstigen benötigten Zusatzstoffen für den Wohnkomfort aufzufüllen. Gasflaschen müssen in sicheren Halterungen untergebracht sein (rüttelsicher) und eine Prüfnummer tragen. Die Deichsel-Öse von Hängern darf nur das vorgeschriebene Spiel haben und muss mit ausreichend Gewicht belastet werden. Eine Wäsche vor Fahrtbeginn ist für jedes Fahrzeug hilfreich, die Scheiben sollten auch von innen geputzt werden.

Verkehrsregeln in anderen Staaten

In anderen Ländern herrschen andere Verkehrsgesetze, die Sie vor Fahrtantritt studieren sollten. Sie werden bei jedem Grenzübergang auf großen Tafeln angezeigt, natürlich erfasst das kein Fahrzeuginsasse schnell genug. Zum Teil unterscheiden sie sich erheblich von deutschen Regeln, auch Bußgelder fallen äußerst verschieden aus. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen müssen Sie auf jeden Fall parat haben, bei anderen Regeln ist es schon hilfreich, wenn Sie davon ausgehen, dass fast nichts, was in Deutschland verboten ist, woanders erlaubt sein könnte. Das betrifft zum Beispiel das Telefonieren mit dem Handy am Steuer. Sollten Sie sich daran sowieso immer halten, können Sie keine Probleme bekommen, wenn Sie jedoch zu kleinen Verstößen tendieren, sollte Ihnen bewusst sein, dass sich die Bußgelder erheblich unterscheiden.

Bußgelder

In Deutschland kostet das Handy am Steuer 40 Euro (Autofahrer), in Italien hingegen beginnt die Buße bei 78 Euro, es ist eine Straftat, die je nach Schwere unterschiedlich geahndet wird und auch bis 594 Euro kosten kann. In den Niederlanden sind es 140 Euro, nur in Frankreich ist es ein wenig preiswerter und geht bei 22 Euro los. Das Drängeln ist in Belgien besonders teuer und kann 2.000 Euro kosten, der Führerschein wird für 3 Monate entzogen. Und die Europäer setzen ihre Strafen inzwischen durch, auch wenn Sie wieder daheim sind. Auch bei den Vorfahrtsregeln gibt es Unterschiede, wenn Sie in Österreich und Belgien als Vorfahrtsberechtigter zuerst anhalten, verlieren Sie Ihr Vorfahrtsrecht. Falschparken wirkt sich in anderen Staaten ebenfalls zum Teil recht drastisch aus, es kann in Norwegen 90 Euro, in Dänemark 70 Euro kosten. Bei Rot eine Ampel zu überqueren ist überall sehr prekär, in Norwegen kostet es 590 Euro. Beim Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit gehen andere europäische Länder ebenfalls zum Teil recht rigide vor, teuer wird es schon ab 20 km/h zu viel zum Beispiel in Italien (155 Euro), Schweden (260 Euro) und Norwegen (360 Euro). Dringend zu beachten sind überdies auch die Regeln für Tagfahrlicht.

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