Autoreisen mit Kindern – die richtige Vorbereitung

Urlaub mit KindernDie Autoreise mit Kindern hat sehr große Vorteile gegenüber allen Reisemöglichkeiten, wegen des Gepäcks, der Planung von Pausen und dem Auslauf der Kinder fast nach Belieben. Der einzige Nachteil ist die Enge in einem gewöhnlichen Pkw, in einem Wohnmobil stellt sich das schon wieder etwas anders dar. Dieser einzige Nachteil wiegt jedoch relativ schwer, denn es drohen Übelkeit und Langeweile. Erwachsene wissen das manchmal nicht, weil die Kinder sich nicht in jedem Fall artikulieren.

Vorbereitung der Reise

Schon vor der Fahrt sollten die Kinder darüber aufgeklärt werden, wie lange die Fahrt dauern kann, und es sollten Regeln innerhalb der gesamten Familie ausgehandelt werden. Natürlich hängen diese davon ab, welche Erfahrungen vorliegen und wie alt die Kinder sind, des Weiteren, wie gut sich Geschwister verstehen. Der Königsweg ist zweifellos, wenn Kinder abwechselnd auf dem Beifahrersitz Platz nehmen dürfen (bis 12 Jahre/1,50 m mit Kindersitz), während sich ein Elternteil mit dem anderen Kind hinten beschäftigt. Auch können Kinder sehr gern in die Routenplanung einbezogen werden, sie können Ausschau nach vorher bestimmten Zwischenzielen halten (die Burg XY, der Fluss, die Brücke) und sich über die soeben durchfahrenen Länder austauschen. Grundsätzlich wechselt die Aufmerksamkeit zwischen dem sozialen und sensorischen Mikroklima im Auto sowie dem der Außenwelt, beides sollte genutzt werden.

Mittel gegen Langeweile im Auto

Für die Beschäftigung im Auto gibt es CDs, in modernen Autos Bildschirme für die hinten Sitzenden, die eigenen Handys und natürlich viele lustige Spiele der Familie untereinander. Wann sitzen Sie jemals so lange und so dicht beisammen? Das muss genutzt werden. Eltern sollten streng darauf achten, wie körperlich wohl sich ihre Kinder im Auto fühlen. Gerade kleinere Kinder werden vom Unwohlsein überrascht, Tüten sollten griffbereit sein. Auch das Bedürfnis nach der Toilette kurz nach der Abfahrt ist ein Klassiker, am besten planen Sie die erste Rast schon nach dreißig bis sechzig Minuten ein.

“Sind wir schon da? Wann sind wir da?”

Im Vorschulalter haben die Kinder einen anderen Zeitbegriff, weil sie die Zeit nicht so strukturieren wie Schulkinder und Erwachsene. Sie können einen Vergleich von der Art anstellen: „Wir halten an, wenn du das erste Mal Hunger bekommst. Bis dahin haben wir einige Kapitel von “Biene Maja” gehört. Nach dem Essen kommt “Benjamin Blümchen” dran, und wenn wir damit fertig sind, dann sind wir gleich da.“

IMG: Dron – Fotolia

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